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Und das im
wahrsten Sinne des Wortes. Denn Veneers sind
dünne Keramikschalen, die mit Dental - Kunststoff auf den Zahn
aufgeklebt werden. Dazu muß aber vom Zahn eine nicht unerhebliche
Menge gesunder Zahnhartsubstanz entfernt werden. Die Schale
hätte sonst keinen Platz und würde überall überstehen.
Wie schon angedeutet, gibt es für Veneers so gut wie keine medizinische Indikation. Aber
durchaus eine Ästhetische.
Veneers sind gut geeignet, wenn ein Schneidezahn durch mehrere Füllungen oder
Schmelzdefekte wie ein Flickenteppich aussieht, oder Zahnlücken zwischen den
Schneidezähnen geschlossen werden sollen. (Bild).
Als Alternative zu den Veneers kommen nur Vollkeramikkronen, oder
Keramikverblendkronen in Frage.
Für beide müsste aber erheblich mehr gesunde Zahnsubstanz geopfert werden. |
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Der
abgebrochene Zahn konnte konnte mit einem Veneer so
versorgt werden, daß keine Füllung zu sehen
ist.
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Bilder:
Fa. Sirona
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Die Herstellung
eines Veneers ist sehr anspruchsvoll und erfordert große Erfahrung.
Der Zahnarzt wird den Zahn so beschleifen, daß die spätere Keramikschale
eine Dicke von 0,5 bis 0,8 mm aufweist. Dann folgt ein Abdruck,
der in ein zahntechnisches Labor geschickt wird.
Ein speziell ausgebildeter Zahntechniker gießt den Abdruck mit einem harten Gips aus und
stellt das Veneer her. Nach der Anprobe und der Passungskontrolle, wird das Veneer mit
einem speziellen Kunststoff auf den Zahn aufgeklebt. Fertig.
Alternativ kann sie der Zahnarzt auch in der Praxis herstellen. Dazu benötigt er aber ein
spezielles Gerät (CEREC, Fa. Sirona), das aus einer
Schleifeinheit, einem Vermessungscomputer und einer digitalen Kamera besteht. Die Kosten
für so eine Einheit sind aber sehr hoch und übersteigen das Budget vieler Zahnärzte.
Als Patient haben Sie den großen Vorteil die Praxis nach ca. 2 Stunden mit dem fertigen
Veneer verlassen zu können. Es entfallen der Abdruck und das Provisorium, da die
Keramikschale vor Ort hergestellt wird. Damit sparen Sie Zeit, denn eine weitere Sitzung
entfällt. Natürlich können damit auch Keramikkronen und Keramikinlays hergestellt
werden. |