Vorbeugen statt behandeln |
|
|
Niemand möchte gern
zum Zahnarzt. Das ist bei Kindern nicht anders. Darum gehen
Sie doch den Schwierigkeiten, die mit einer Zahnbehandlung
Ihres Sprößlings verbunden sind, von Anfang an aus dem Weg.
Beugen Sie gemeinsam vor.
Was Sie dabei tun können, erfahren Sie hier. |
|

Zahnpflege |
|
Tun Sie das,
was Sie auch selbst gegen Karies tun - Putzen. Gerade
wenn die ersten Zähne aus dem Knochen in die Mundhöhle ragen,
ist es an der Zeit mit dem Putzen anzufangen. Das kann Ihr
Kind natürlich noch nicht. Darum müssen Sie diesen Job am
Anfang übernehmen. Mit der Zeit lernt Ihr Kind mit der Bürste
umzugehen und kann es irgendwann selbst. Dabei ist eine
Nachkontrolle unerläßlich.
|
Wann es völlig
selbstständig putzen kann, können Sie am Putzergebnis
sehen.
Doch was tun Sie, wenn Ihr Kind sich die Zähne nicht putzen lassen will? Hier ist Ihre
Phantasie gefragt. Versuchen Sie sich mit sanfter Überzeugungsarbeit durchzusetzen, oder
versuchen Sie es spielerisch, denn es gibt hier leider kein allgemeingültiges
Erfolgskonzept. Machen Sie Ihr Kind neugierig. |

Flasche ja, aber
richtig. |
|
Lassen Sie Ihr Kind
nicht zu lange an der Flasche nuckeln. Das beruhigt zwar und
verschafft Ihnen ein paar Minuten Verschnaufpause, aber es
ist auch ein Grund für Karies im Kindergarten-und Vorschulalter.
Nicht selten müssen Zähne vorzeitig gezogen werden, weil Zuckertee
oder unverdünnte Säfte über längere Zeit in der Flasche gegeben
wurden.
|
Versuchen Sie so bald
wie möglich von der Flasche zur Tasse zu wechseln. Verzichten
Sie möglichst auf Fertigtees, geben Sie nur ungesüßten Tee.
Säfte egal welcher Art, sollten Sie niemals unverdünnt geben.
Denken Sie an die Fruchtsäure und den Fruchtzucker. Zum Einschlafen
lieber einen Schnuller verwenden. Wenn Sie sich nicht sicher
sind, fragen Sie Ihren Kinder - oder Zahnarzt.
|

|
Obst ist gesund.
Auch als Saft. Natürlich sind Fruchtsäfte für den Vitaminhaushalt
der Kinder wichtig. Fruchtsäfte enthalten aber auch Säuren
- die Fruchtsäuren. Die greifen den Zahn genauso stark an
wie Säuren von Bakterien. Außerdem enthält Obst den
natürlichen Fruchtzucker. Den verarbeiten die Bakterien zwar
nur widerwillig, aber sie bauen ihn zur Säure um.
|
Auch Colagetränke
können den Zahnschmelz durch den hohen Gehalt an
Phosphorsäure und Zucker angreifen.
Darum nach Säften, Obst oder Cola gilt: Nicht vor Ablauf einer halben Stunde Zähneputzen
und vorher mit Wasser spülen. |

|
Wer glaubt,
daß man durch Verbot von Schokolade Karies vorbeugt, ist schief
gewickelt. Darum verzichten Sie nicht auf Süßes.
|
Das essen Kinder
dann nur heimlich. Besser Sie haben den Schokoladenkonsum
Ihrer Kleinen unter Kontrolle und sorgen für die Zahnbürste
danach.
|

|
|
Zur Vorbeugung
gehört nicht nur die Zahnbürste. Sie müssen auch die Frage nach
dem Warum beantworten können. Denn der werden Sie sich immer
wieder stellen müssen. Und wenn Sie dann keine guten Argumente
haben...!
Also, sein Sie vorbereitet.
Information finden Sie hier ja genug. |
|

|