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Irgendwann wird es Ihr Kind satt haben immer
nur Tee zu trinken. Das ist viel zu langweilig. Da muß es
doch noch etwas anderes geben als Fenchel - oder Kamillentee.
Fruchtsäfte schmecken gut und liefern wichtige, gesunde
Vitamine. Was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie hier.
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Mama,
ich will Saft! |
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Außer den Kindertees,
möchten Sie Ihrem Kind natürlich auch Fruchtsäfte geben.
Die sind erfrischend und enthalten wichtige, verschiedene
Vitamine. Viele wissen aber nicht, daß diese Säfte auch
Zucker enthalten. Auch wenn sie ohne Zuckerzusatz erhältlich
sind, der natürliche Fruchtzucker ist immer drin.
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Dazu kommt der natürliche Säureanteil. Fruchtsäuren
machen den sauren Geschmack der Säfte und variieren in der
Konzentration.
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Saft und Karies -
da war doch was |
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Saft kann
für die Zähne Ihrer Kleinen gefährlich werden, wenn er zu
häufig getrunken wird. Denn die Fruchtsäuren greifen den Zahnschmelz
an und lösen ihn auf. Werden nach dem Fruchtgetränk auch noch
die Zähne geputzt, kann ein Teil des angelösten Schmelzes
leicht entfernt werden. In extremen Fällen kann das mit der
Zeit zum Verlust des gesamten Zahnschmelzes führen.
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Nun enthalten die
Säfte auch noch Zucker. Allerdings ist dieser Zucker
nicht so kariesauslösend wie der in einem Schokoriegel. Auf
Dauer kann er aber die Entstehung von Karies begünstigen.
Saft allein macht keine Karies. Durch den hohen Säureanteil, wird der Zahn aber für
Kariesbakterien leichter angreifbar. Karies kann leichter entstehen. |

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Wahrscheinlich kennen
Sie die Meinung, daß ein Apfel das Zähneputzen
ersetzen würde. Das ist ein Ammenmärchen. Natürlich wird der
Zahnbelag durch die festen Bestandteile jeder beliebigen Frucht,
gering entfernt. Das reicht aber für eine richtige Zahnreinigung
nicht aus. Richtig ist, daß Zucker und Säure an den Zahn kommen.
Durch den sauren Geschmack der Frucht, kommt zwar der Speichelfluß
in Gang, was eine gewisse Spülwirkung bewirkt, die fest an
den Zähnen haftenden Beläge kann aber nur die Zahnbürste entfernen.
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Auch hier gilt: Nicht unmittelbar nach dem
Fruchtgenuß Zähneputzen. Nach Ablauf einer halben Stunde,
ist die Säure durch den Speichel neutralisiert und der Schmelz
wieder mit Kalzium versorgt worden.
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Geben
Sie Ihren Kindern nur mit Wasser verdünnte Säfte im Verhältnis
2 (Wasser) zu 1 (Saft). Vor allem dann, wenn das Kind noch mit
der Flasche trinkt. Kann es schon aus der Tasse trinken, können
Sie den Saftanteil erhöhen, da die Flüssigkeit dann nicht mehr
so lange im Mund bleibt. Achten Sie bei Früchten auf den Säure-
und Zuckeranteil. Zitrusfrüchte wie Orangen und Grapefruits
enthalten viel Säure, Bananen und Pfirsiche viel Zucker.
Obst und Fruchtsäfte sind gesund und schmecken. Und wenn Sie
diese Hinweise beachten, gibt's auch keine bösen Überraschungen. |
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