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Die Angst vor dem Zahnarzt

Viele freuen sich zwar nicht unbedingt auf den Zahnarztbesuch, aber er ist für die meisten erträglich. Doch wenn Patienten selbst dringend nötige Behandlungen vermeiden, weil die Angst einfach zu mächtig ist kann es große Probleme geben.

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Ursachen der Zahnarztphobie

 

Psychologisch gesehen ist Angst etwas vollkommen normales. Sie ist ein Urinstinkt, ohne den die Menschheit nicht hätte überleben können. Die Angst läßt uns Gefahren erkennen und vermeiden. Doch der Zahnarzt stellt normalerweise keine Gefahr dar vor der man Angst haben müßte. Hier kommt die Erfahrung ins Spiel.

Aus Erfahrung wissen wir, daß man sich an einer heißen Herdplatte die Finger verbrennen kann. Deshalb verzichtet aber kaum jemand auf einen Herd in der Küche. Genauso verhält es sich mit der Person Zahnarzt. Die Erfahrung bestimmt ob man vor ihm Angst haben muß oder nicht. Die meisten Menschen haben Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung. Die Erfahrung sagt ihnen aber, daß sie keine Angst haben müssen, da es zwar unangenehm, aber nicht bedrohlich ist.

Wer allerdings eine schlechte Erfahrung gemacht hat, der hat auch große Angst. Denn diese Erfahrung möchte man nicht noch mal machen müssen.



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Die schlechten Erfahrungen

Schmerzen bei Untersuchung und Heilung der Zähne sind nicht immer zu vermeiden. Doch genau die sorgen für das Gefühl der Angst. Oft reichen schon Erzählungen von Freunden über einen katastrophalen Zahnarztbesuch aus, um den Zahnarzt zu meiden. Auch grobe Behandlungen, bei denen der Zahnarzt nicht auf die Bedürfnisse des Patienten einging, können zu diesen schlechten Erfahrung beitragen und zu Zahnarztangst führen.

 

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Abhilfe

 

Wer starke Angst hat schafft es meist nicht selbst, diese Angst zu bewältigen. Oft werden Beruhigungsmittel genommen oder ein Freund gebeten mitzugehen. Hierdurch wird die Angst aber nicht beseitigt. Sinnvoller ist es, den Zahnarzt bzw. die Zahnärztin über seine Befürchtungen zu informieren. Nur dann kann das geschulte Praxispersonal dabei helfen, wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Die können von entspannenden Atemtechniken, über häufige Pausen während der Behandlung bis zu einer gründlichen Aufklärung reichen. Für Kinder ist es besonders schwierig, mit dieser für sie bedrohlichen Situation fertig zu werden. Aber auch hier gibt es spielerische Methoden, die vieles angenehmer machen.

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Fazit

Es ist wichtig über seine Angst frühzeitig mit dem Arzt zu sprechen. Ofmals können Befürchtungen vom Zahnarzt zerstreut werden, wenn der Patient erkennt, daß ihm durch die Behandlung keine Gefahr bevorsteht.
Andernfalls wird der Behandler die Anspannung seines Gegenübers häufig nicht wahrnehmen können. Wenn sich eine gesunde Besorgnis in den Behandlungssitzungen zu einer großen Angst steigert, finden Zahnarztbesuche immer unregelmäßiger statt und werden schließlich ganz eingestellt. Die Mundgesundheit kann dadurch ernsthaft bedroht sein. Hier sollte ein Zahnarzt oder Therapeut aufgesucht werden, der sich mit solchen Angstzuständen beschäftigt. Bei vielen Landes-Zahnärztekammern gibt es Verzeichnisse mit Behandlern, die sich um Angspatienten kümmern können.

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